T8-Wohnturm (Semester 5)
Einzelarbeit Betreut durch  Prof. Guido Neubeck & Nele Kräher
Aufgabe war es in unmittelbarer Nähe zur Unesco-Weltkultur Erbe Altstadt Lübecks ein Wohnhochhaus als den 8. Lübecker Turm zu entwerfen, welches durch seine Form, Masse und Höhe und auch durch die individuelle Auswahl des Ortes eine Symbiose mit der Altstadtinsel eingeht und die Stadtsilhouette sinnvoll erweitert.
Als Ort wurde hier das Parkhaus unweit des Holstentores gewählt, in direkter Nähe der Holstentorhalle. Die Holstentorhalle ist ein Beispiel für den norddeutschen Backsteinexpressionismus. Durch die Setzung des Wohnhochhauses sucht der Entwurf den Anschluss an die Holstentorhalle und bildet mit ihr ein Ensemble durch die Schaffung eines gemeinsamen Hofes. Ebenfalls wird die Altstadt durch die Ausbildung eines Seitenflügels von dem Verkehrslärm der viel befahrenen Moislinger Allee abgeschirmt. Durch eine neue Verbindung über die Trave wird der Grünzug der alten Wallanlagen, rückseitig des Ensembles, an die Altstadt angebunden.
Die Nutzungen im Erdgeschoss des Wohnhochhauses beleben den neu geschaffenen Platz zwischen den Gebäuden des Ensembles durch eine Kindertagesstätte und mit einem Café. Die oberen Geschosse bieten Platz für diverse Wohnungen. Der Seitenflügel ist geprägt durch Maisonette-Wohnungen die als städtische Variante zu Reihen- oder Einfamilienhäusern dienen sollen und die besondern für Familien geplant sind. 
Die Äußere Gestalt des T8 ist geprägt von Rücksprüngen die eine moderne Interpretation des typischen Lübecker Stufengiebels darstellen. Die Fassadenrasterung sucht im Material und in seiner Ausformung die Nähe zur Holstentorhalle mit seinen expressionistischen Details. 
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